arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueminusplusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube

Wir über uns

Bundesvorstand des AKJS

Bundesvorstand_AKJS_-_gewaehlt_Dezember_2016.jpg

Sie sehen hier Renée Röske, Vered Zur-Panzer, Abraham de Wolf, Petra Somberg-Romanski und Daniel Dejcman

Wir über uns

Der Arbeitskreis gründete sich im Jahr 2007 und wurde einstimmig vom Parteivorstand als offizieller Arbeitskreis der SPD anerkannt.

Er ist der erste offizielle Zusammenschluss von Juden in Deutschland innerhalb einer Partei seit der Zeit des Nationalsozialismus. Der Arbeitskreis verleiht den der Sozialdemokratie verbundenen Jüdinnen und Juden Deutschlands eine gemeinsame Stimme. Er begleitet die tagesaktuellen Diskurse und gestaltet sie mit. Dabei beschäftigt er sich umfassend mit den gegenwärtigen politischen Herausforderungen aus einer emanzipatorischen jüdischen Perspektive. Als eine politische Gruppe von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bearbeitet der Arbeitskreis auch allgemeinpolitische Fragen und setzt sich zugleich für die Belange aller in Deutschland lebenden Juden ein.

Damit fördert er die Entfaltung und langfristige Entwicklung der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Der Arbeitskreis nimmt aktiv an der politischen Meinungsbildung teil.

Zurzeit beschäftigt er sich besonders mit folgenden Themengebieten:

  • Jüdische Wirtschafts- und Sozialethik in der heutigen Zeit.

  • Religion in der säkularen Gesellschaft und die Verteidigung der Religionsfreiheit.

  • Rolle Deutschlands in der Außenpolitik, transatlantisches Verhältnis und Beziehungen zu Israel.

  • Weiterentwicklung des demokratischen und sozialen Rechtsstaats in der digitalen Gesellschaft

  • Gegenwart und Zukunft der jüdischen Gemeinden in Deutschland und ihre demokratische Verfassung

  • Förderung und Verteidigung der gesellschaftlichen und interkulturellen Vielfalt innerhalb des
    Rechtsstaats.

  • Zuwanderung und Integration der hier lebenden jüdischen und nicht-jüdischen Migrantinnen und
    Migranten.

  • Bildung und Bildungschancen als Grundlage einer demokratischen und sozialen Gesellschaft.

  • Bekämpfung von Antisemitismus und anderen Formen von Intoleranz.

Zu den Aktivitäten des Arbeitskreises gehört die Teilnahme an öffentlichen und parteiinternen Debatten. Der Arbeitskreis organisiert Veranstaltungen und Tagungen und bringt die eigene Perspektive durch Presseerklärungen und Positionspapiere ein. Mindestens einmal jährlich wird für die Mitglieder des Arbeitskreises ein Bundestreffen veranstaltet, worin aktuelle Themen zusammen mit eingeladenen Referenten diskutiert werden.

Mitglieder des Arbeitskreises können Jüdinnen und Juden werden, die sich der SPD verbunden fühlen. Eine SPD Mitgliedschaft ist nicht zwingend notwendig. Interessierte und neue Mitglieder sind stets willkommen. Fragen hierzu werden gerne beantwortet.

Bundesvorstand

Der Arbeitskreis wird vom Bundesvorstand vertreten und umfasst 5 Personen.

Auf der Jahrestagung vom 3.-4. Dezember 2016 in Frankfurt wurden gewählt:

Abraham de Wolf, Frankfurt

Vered Zur-Panzer, Bad Vilbel / Frankfurt

Petra Somberg-Romanski, Dorsten

Daniel Dejcman, Bonn

Renée Röske, Berlin

Arbeitsbereiche 2017-2018 (Verantwortlichkeiten im Vorstand)

Integration und Bildung (Schulbücher, Integrationskurse, Lehrerfortbildung): Abraham und Daniel
Israel und Deutschland: Petra, Vered und Renée
BDS: Daniel und Vered
Jüdische Wirtschafts- und Sozialethik: Abraham de Wolf
Religion in der säkularen Gesellschaft: Abraham und Petra

Kontakte :

jüdische Institutionen und Organisationen: Renée, Vered und Abraham
Deutsch-Israelische Gesellschaft: Renée und Vered
Israel Arbeitskreis der Bundestagsfraktion: Renée
Jusos und Jusohochschulgruppen: Daniel
SPD: Abraham
Presse: Abraham

Infos den derzeitigen Vorstandsmitgliedern:

Abraham de Wolf ist seit 1977 Mitglied der SPD. Er war als Schüler und Student im Vorstand der Jusos Heidelberg, im Landesvorstand der Jusos Baden-Württemberg und im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen (AK HoPo beim Juso Bundesvorstand) aktiv. Er war auch Mitglied im Asta und im Senat der Universität Heidelberg. Anfang der 90iger Jahre war er Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Heidelberg. Abraham ist verheiratet und Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Softwareverträge, Datenschutz, Arbeitsrecht. Er ist Vorsitzender von Torat HaKalkala, Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik e.V. in Frankfurt. www.hakalkala.de.
Er ist Autor des Buches "Hugo Sinzheimer und das jüdische Gesetzesdenken im deutschen Arbeitsrecht", erschienen 2015 bei Hentrich&Hentrich, Berlin.

Vered Zur-Panzer ist seit 1997 Mitglied der SPD. Sie gehört zum Gründungskreis des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Sie war als Jugendliche im Vorstand der Jusos in Bad Vilbel und im Landesvorstand der Jusos Hessen aktiv. Seit zwei Legislaturperioden ist sie Stadtverordnete in Bad Vilbel und Mitglied im Bau-und Planungsausschuß. Sie war Gemeinderatsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a.M. Vered ist Mitglied der deutsche-israelischen Gesellschaft. Gründungsmitglied des Hauses der Begegnung in Bad Vilbel. Sie ist aktives Mitglied von Makkabi und Trainerin der Sportschießgruppe Makkabi Frankfurt.

Petra Somberg-Romanski ist seit 1979 Mitglied in der SPD. Mitglied des Rates der Stadt Dorsten. Geschäftsführerin des SPD- Stadtverbandes Dorsten und stellvertretende Vorsitzende des OV- Dorsten Altstadt. Gehört zum Gründerkreis des AK jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Gründungsmitglied des Deutsch-Israelischen Partnerschaftsvereins Dorsten. Für mehrere Jahre Vorstandsmitglied des Trägervereins Jüdisches Museum Dorsten. Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro des MdB Michael Gerdes und mit ihrem Ehemann aktives Mitglied in zwei Vereinen für American Square Dance.

Daniel Dejcman ist seit 2009 Mitglied der SPD und der Jusos. Er studiert Humanmedizin im klinischen Abschnitt an der Universität Bonn, wo er für die Juso-Hochschulgruppe in Fakultätsrat und Studierendenparlament sitzt. Er gehört zu den Gründern und ist einer der Sprecher der Jüdischen Hochschulgruppe Bonn (Hillel Hub) sowie Stipendiat des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerkes.

Auf unseren jährlichen Bundeseminaren diskutieren wir mit unseren Gästen aktuelle Themen.

Zum Bundeseminar 2016 bitte unter Themen unsere Presseerklärung lesen.

Beim Bundesseminar 2015 diskutierten wir über „Religion in der säkularen Gesellschaft“, mit dem Schwerpunkt einer religiösen Begründung der Demokratie und das Verhältnis der Religion zu staatlichen Gesetzen. Die vier Referentinnen und Referenten waren:

  • Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck, liberale Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und Herausgeberin der Schriftenreihe „Machloket / Streitschriften“, im Sommer erschien Band 1 zum Thema „Säkulares Judentum aus religiöser Quelle“.
  • Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck.
  • Hamideh Mohagheghi, M.A., iranische Juristin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften, Universität Paderborn. Autorin des Buches „Frauen für den Dschihad, Das Manifest des Islamischen Staates“.
  • Domkapitular Dr. Wolfgang Pax, Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen.
  • Thorsten Schäfer-Gümbel hielt zum Auftakt der Diskussion ein Impulsreferat..

Beim Bundesseminar 2014 diskutierten wir mit Karsten D. Voigt über "Die SPD und Israel" und mit MdL Dorothea Marx über den Untersuchungsausschuss in Thüringen zur NSU und dem Verhalten der Behörden.

Bundesvorstand vom 15. November 2014 bis 03.12.2016:

Abraham de Wolf
Vered Zur-Panzer
Petra Somberg-Romanski

Grigori Lagodinsky und Alexander Hasgall sind am 29. Juli 2015 von ihrem Amt zurückgetreten



Mitglieder im Vorstand von 2012-2014 waren:

Grigori Lagodinsky, Abraham de Wolf, Alexander Hasgall, Vered Zur-Panzer, Jessica Schmidt-Weil

Frühere Sprecher waren:

2011 - 2012: Peter Feldmann und Ilja Choukhlov

2007 - 2011: Peter Feldmann und Sergey Lagodinsky

Regional

Der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist vornehmlich auf der Bundesebene aktiv und wird vom gewählten Bundesvorstand nach außen vertreten (siehe Bundesvorstand).
Damit jedoch die Vernetzung und Zusammenhalt gestärkt werden und regionale und örtliche Themen besser wahrgenommen werden können, fördert der Bundesvorstand die Bildung von regionalen Arbeitskreisen (Regionalgruppen).
Für die Mitarbeit in einer Regionalgruppe gelten die gleichen Voraussetzungen wie für den Bundes-AK und Mitglieder einer Regionalgruppe sind automatisch Mitglied im Bundes-AK. Wie in der SPD üblich, ist eine Regionalgruppe für die inhaltliche und organisatorische Arbeit selber verantwortlich.

Derzeit gibt es zwei Regionalgruppen ("Berlin/Brandenburg" und "Südwest"). Weitere sollen gegründet werden.

Bestehende Regionalgruppen:

Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Südwest

(Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg)
Sprecher: Vered Zur-Panzer, Keiko Gutmann und Abraham de Wolf

E-mail: adewolf(at)gmx.com

Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Berlin/Brandenburg

Sprecher: Renée Röske und Mirko Freitag E-Mail: j-sozisberlin(at)web.de